Blogparade

Telearbeit, Home Office und jede Menge Geduld

Telearbeit, Home Office und jede Menge Geduld

Während der Internetwoche Köln im letzten November war ich bei der Veranstaltung „Digitale Arbeitswelt – Immer erreichbar und doch freier?“ Zu Gast waren wir in der Microsoft-Niederlassung in Köln. Nach der Podiumsdiskussion bekamen wir noch einen Rundgang durch die Büros. Da dachte ich: So will ich auch arbeiten! Ist das die Zukunft der Arbeit?

Home Office und mobiles Arbeiten als Option für alle. Freie Arbeitsplatzwahl, wenn man doch mal ins Büro kommt. Man kommuniziert via Instant Messenger oder Videochat. Es gibt Großraumbüros – und separate Räume für Telefonate und Besprechungen. Und die technische Ausstattung erlaubt, dass man überall arbeiten kann. Bei Microsoft klang das alles ganz einfach. Die Realität ist aber leider eine andere.

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Posted by Katja Evertz in Digitaler Wandel, Persönliches
Knallrot

Knallrot

Zum Start ins Jahr fragt Stefan nach unseren Lieblingstassen. Meine ist knallrot, fast wie ein Feuerwehrauto. Dies ist mein Beitrag zur Tassenparade.

Zugegeben, wenn wir alles so viel hätten wie Tassen, bräuchten wir mindestens ein Haus, um für alles Platz zu finden. Da fand ich es zunächst gar nicht so einfach zu sagen, welche Tasse ich denn nun am liebsten mag. Zum Beispiel habe ich vor zwei Jahren in New York eine dieser tollen Relief-Tassen von Starbucks ergattert (ähnlich der Berlin-Tasse, die Stefan am liebsten mag). Oder die Casablanca-Tasse, die zwar eigentlich nur ein schnöder Kaffeepot ist – aber ich mag sie eben trotzdem.

Allerdings gibt es eine Tasse, die mich schon sehr lange begleitet und die immer direkt im Büro landet – weil ich daraus so gerne trinke. Continue reading →

Posted by Katja Evertz in Persönliches
Ganz viel Heimat: Das Fazit zur Blogparade

Ganz viel Heimat: Das Fazit zur Blogparade

Vor zwei Monaten habe ich mich gefragt, was eigentlich Heimat ist. Und ich habe das ganz öffentlich hier im Blog getan und dank Stefan die Heimat-Blogparade daraus gemacht. Weil mich interessiert hat, ob Heimat nur für mich einerseits so schwer greifbar und andererseits doch so konkret mit Erinnerungen und Gefühlen verbunden ist.

Womit ich nicht gerechnet habe: Dass mehr als 100 Beiträge und Kommentare zusammen kommen. Das hat mich wirklich umgehauen. Ich danke Euch allen dafür. 🙂

Drei Dinge sind mir beim Lesen Eurer Beiträge aufgefallen:  Continue reading →

Posted by Katja Evertz in Persönliches
Die Wundertütenkonferenz

Die Wundertütenkonferenz

Im Januar 2012 war ich auf meinem allerersten BarCamp. Ich war gerade frisch in die Schweiz gezogen und Steffi meinte, da böte es sich doch an, dass ich zum BarCamp nach München komme. Vom Format hatte ich bereits vorher gehört. Ich hatte mich aber lange davor gescheut, selbst an einem BarCamp teilzunehmen und bin eher zu klassischen Konferenzen und Seminaren gegangen. Die BarCamp-Regel, man müsse sich selbst aktiv einbringen und beim ersten Mal eine eigene Session halten, schreckte mich ab. So fand ich immer einen Grund, um nicht auf ein BarCamp zu gehen.

Anfang 2012 gingen mir die Ausreden aus. Und weil Steffi meinte, man müsse auch nicht zwangsläufig eine eigene Session halten, hatte ich auch nicht mehr ganz so viel “Bammel”.

Noch während des ersten BarCamps habe ich direkt ein Ticket für mein zweites BarCamp gebucht. Von da an war klar: BarCamp statt Konferenz, wann immer es geht. Die Gründe dafür habe ich bereits damals verbloggt: “Mein erstes (und mein zweites) Mal, oder: Liebe auf den ersten Blick”.

Dieser Beitrag passt perfekt zur Blogparade über mein erstes BarCamp. Aber einige Fragen, die Stefan aufwirft, habe ich darin noch nicht beantwortet. Deshalb hier die Antworten auf seine Fragen:

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Posted by Katja Evertz in Persönliches
Erdbeersommer und Herbstnebel

Erdbeersommer und Herbstnebel

In Kindheitserinnerungen schwelgen. #Havel #inOmisGarten
Vor zwei Wochen rief ich zur Blogparade: Was ist Heimat? (inzwischen 55 Beiträge – wow!) und habe sie mittlerweile bis zum 8. September verlängert. Und nun habe ich endlich auch meinen Beitrag zur Blogparade schreiben können. 🙂

Heimat ist, wo ich meine Wurzeln habe.

Ich komme aus der Prignitz. So kitschig es klingt: Dort reichen die Felder bis zum Horizont, Kastanien säumen idyllische Alleen und dichte Kiefernwälder prägen die Landschaft. Die Bäume sind alle nach Osten geneigt (weil der Wind meistens aus Westen weht). Es gibt noch viele alte Feld- und Waldwege aus Betonplatten, die beim Darüberfahren ein monotones Dadup-Dadup machen. Und auch wenn sich in der Region vieles verändert hat, ist doch vieles noch so vertraut, als wäre die Zeit stehen geblieben. Continue reading →

Posted by Katja Evertz in Persönliches
Blogparade: Was ist Eure Heimat?

Blogparade: Was ist Eure Heimat?

Ich komme aus der Prignitz – in etwa daher, wo die Havel in die Elbe fließt und wo jüngst versenkte Kähne einen gebrochenen Damm stopften. Ich schaffe es aber nur noch selten dorthin. Deshalb war es besonders schön, dass wir unsere erste Urlaubsetappe in diesem Sommer dort verbringen konnten. Wir haben eine Woche lang die Brandenburger Sonne genossen und die Gegend erkundet.

Ich fühle mich inzwischen auch in Köln sehr zuhause, doch eines wurde mir jetzt wieder klar: Meine Heimat ist nach wie vor die Prignitz.

So entstand die Idee zu einer Blogparade über die Heimat: Was ist Eure Heimat?
Wo und warum? Ist Heimat für Euch etwas anderes als Euer Zuhause? Vielleicht ist es ja auch kein Ort oder keine Region, sondern etwas ganz anderes?

Mehr über meine Heimat erzähle ich hier im Blog, wenn unser Urlaub vorbei ist. Doch dies ist schon einmal der Startschuss zur Blogparade Heimat. Die Blogparade läuft bis zum 25. August 2013, also drei Wochen. 8. September 2013, also fünf Wochen. Continue reading →

Posted by Katja Evertz in Persönliches
Bei uns heißt es: Officer

Bei uns heißt es: Officer

„Was mache ich eigentlich den ganzen Tag?“ – Diese Frage habe ich mir wieder gestellt, als Wibke sie vor Kurzem aufwarf – auch, weil ich eine Nachfolgerin bzw. einen Nachfolger als Social Media Officer suche und damit sicher die eine oder andere Frage beantworten kann.

Ich bin „Web & Social Media Officer“ für die Universität St.Gallen (HSG). Officer? Ja, richtig gelesen: Officer. Andere nennen es Manager oder Spezialist. Bei uns heißt es Officer. Worunter man sich genauso viel wenig vorstellen kann.

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Posted by Katja Evertz in Persönliches