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Kick-off für meine Working-Out-Loud-Reise

Working Out Loud, kurz WOL, geistert seit einigen Jahren schon durch mein Netzwerk. Mit der Initiative WOL #Frauenstärken bekommt das Thema noch einmal weit größere Aufmerksamkeit. Mehr als 3.000 Menschen nehmen daran teil. Und ich freue mich sehr, auch dabei zu sein.

Es ist nicht der erste WOL-Circle für mich. Deshalb habe ich mir dieses Mal – neben meinem WOL-Ziel – auch vorgenommen, über meine Erfahrungen mit WOL zu bloggen.

Meine erste konkrete Begegnung mit der WOL-Bewegung hatte ich 2019 auf der re:publica. Katharina Krentz hat dort in einer Session über Ihre Erfahrungen mit WOL berichtet.

Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich das auch einmal selbst ausprobieren wollte. Leider gibt es Katharinas Session nicht als Mitschnitt, aber eine kurze Einführung zum Thema Working Out Loud gibt sie auch in diesem Video:

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Was ist Working Out Loud eigentlich?

Working Out Loud ist alles: Methode, Format, Mindset. „Nach außen gerichtetes Arbeiten “, fasst es Katharina Krentz zusammen. Und ich finde dies eine sehr treffende Beschreibung.

WOL hat dabei zwei Ziele: Zum einen nimmt man sich für die Dauer einer WOL-Runde ein persönliches Ziel vor (z. B. ein neues Thema lernen). Darüber hinaus ist das Ziel von WOL aber natürlich auch, sich zu vernetzen und das persönliche Netzwerk weiter zu entwickeln.

Wie das funktioniert? WOL findet in sogenannten Circles statt. In einem Circle treffen sich idealerweise 3-5 Menschen und arbeiten zwölf Wochen lang gemeinsam an ihrem persönlichen Ziel. Die einzelnen Treffen sind eine Stunden lang und dank der Circle-Guides sehr gut strukturiert und durchgeplant und bieten gleichzeitig viel Raum, um eigene Fragen zu diskutieren und sich auszutauschen. (Mehr dazu gibt es auch unter https://workingoutloud.com/de/fur-dich.)

Meinen ersten Circle habe ich über den Circle Finder gefunden – wir waren zu dritt und haben uns in der Mittagspause über den WhatsApp-Videocall ausgetauscht. Und auch über die Facebook-Gruppe zu Working Out Loud oder über Twitter finden sich Gleichgesinnte für einen Circle.

Mich hat bei meinen ersten beiden Circles vor allem die Methodik innerhalb der WOL-Circle begeistert. Kompakte Aufgaben wechseln sich ab mit Reflektionsphasen und Austausch in der Gruppe. Diese strukturierte Arbeit führt innerhalb des Circles und der einzelnen Sessions dazu, dass ich kontinuierlich an meinem eigenen Ziel arbeite und gleichzeitig das Netzwerken, das ich über Social Media ohnehin schon lange tue, deutlich bewusster einsetze. Ich habe dabei immer auch viel über mich gelernt und welche Ziele bzw. welche Aspekte an meinem Ziel mir wirklich wichtig sind.

Warum ich beim Working Out Loud #Frauenstärken mitmache

Weil ich mit der Methode bisher so gute Erfahrungen gemacht habe, war es nur eine Frage der Zeit bis zu meinem nächsten Circle. Beim WOL #Frauenstärken passte für mich dann nicht nur das Timing. Vor allem das Dachthema – mehr Sichtbarkeit für Frauen schaffen und Frauennetzwerke stärken – hat mich natürlich begeistert.

Und was das Team von #Frauenstärken auf die Beine gestellt hat, ist wirklich großartig: Von der aktiven LinkedIn-Community bis zur großen Lernplattform, auf der alle Informationen und auch die Interviews mit den umwerfenden Role Models verfügbar sind. All das erleichtert den Austausch und das Mitmachen ungemein. Und bereichert damit auch WOL-Erfahrung.

Meine ganz persönliche Erfahrung mit dem WOL-Circle im Rahmen der #Frauenstärken-Initiative werde ich In den nächsten Wochen hier im Blog dokumentieren. Und damit auch an meinem Ziel weiterarbeiten. (Dazu gibt es dann demnächst mehr.)

Alle Beiträge finden sich hier im Blog unter #WorkingOutLoud.

Kick-off: Los geht’s mit WOL #Frauenstärken!

Das Kick-off-Event habe ich leider nur in der Aufzeichnung verfolgt. Zum Schluss gab es noch eine kleine Aufgabe, die ich bereits mit meinem Circle geteilt habe und die ich hier nun noch einmal kurz zusammenfasse.

10 Fakten über mich, um Gemeinsamkeiten zu entdecken

In der ersten Übung sammeln wir 10 Fakten über uns. Solche Fakten bieten hervorragende Anknüpfungspunkte für den Austausch und die Vernetzung (wie auch die Blogstöckchen früher) – und es hat auch in unserem Circle super funktioniert, Gemeinsamkeiten zu finden, obwohl wir alle einen sehr unterschiedlichen Hintergrund haben.

Hier also einmal meine 10 Fakten über mich:

  1. Ich komme aus der Prignitz (Brandenburg) und bin ein sogenannter „Rückkehrer“.
  2. Mein erstes Praktikum habe ich bei der Havelberger Volksstimme gemacht, weil ich lange Zeit gerne Journalistin werden wollte.
  3. Davor habe ich ernsthaft erwogen, Pathologin zu werden, weil Dana Scully mein Vorbild war.
  4. Ich habe u.a. in den USA und in der Schweiz gelebt und studiert bzw. gearbeitet.
  5. Ich liebe Sushi. Sushi geht immer. Wirklich immer.
  6. Ich kann nicht tanzen. Jedenfalls nicht gut. (Was vielleicht daran liegt, dass ich auch recht tollpatschig bin.)
  7. Ich lese am liebsten Science Fiction. Und gerne auch Sachbücher.
  8. Wenn ich einen ganz anderen Job machen müsste, wäre ich Gärtnerin: Frische Luft, Bewegung in der Natur, umgeben von Pflanzen, die wachsen …
  9. Ich suche bei meiner Arbeit nach Aufgaben, bei denen ich dazu lernen kann. Immer das Gleiche zu tun, langweilt mich.
  10. Ich war seit fast einem Jahr nicht mehr im Büro, sondern arbeite nur noch im Home Office. (Das Ziel meines zweiten WOL-Circles war es deshalb auch, Methoden kennenzulernen und auszuprobieren, um im Home Office effizienter und organisierter zu arbeiten.)
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