Cocktail-Tasting. James Bond Style.

Mein Favorit: Der Stinger (James Bond Cocktail-Tasting)

Es fing mit einer Überraschung an: Freunde hatten uns einen Gutschein für eine Cocktail-Tasting geschenkt. (Vielen Dank für diese wunderbare Idee! 🙂 )

Ich war zwar erst etwas skeptisch, weil ich viele Fruchtsäfte und damit auch viele Cocktails nicht sonderlich mag. Doch der Gutschein war für einen Themenabend in der Kölner Bar Barfly mit einem Motto, das mir sehr gelegen kam: 007 und seine Drinks.

Auch wenn ich alles andere als ein Bond-Fangirl bin, eines war mir schon klar: Mädchencocktails mit süßem Saft trinkt dieser Mann nicht. 😉

Ich sollte dann auch recht behalten: Bond ist Purist und mag Hochprozentiges. In allen Romanen und Filmen hat er mehr 300 verschiedene Drinks getrunken. Davon gab es gestern Abend beim Cocktail-Tasting eine interessante Auswahl – neun Cocktails insgesamt und einen Enzian.

Meine Highlights beim James Bond Cocktail-Tasting

Nicht alles war nach meinem Geschmack, manche Cocktails waren mir zu stark oder zu Rum-lastig. Allerdings habe ich gleich zwei Neuentdeckungen gemacht. Meine drei Highlights des Abends waren: der Stinger, ein Rum Collins und – natürlich – ein Vesper Martini!

Natürlich haben wir beim Cocktail-Tasting nicht nur verkostet. Begleitet von den Titelsongs diverser Bond-Verfilmungen haben uns die beiden Bartender Romanausschnitte vorgelesen und Filmszenen gezeigt, in denen es um die Cocktails ging, die wir gerade probieren durften. Und natürlich haben sie uns in die Kunst des Cocktail-Mixens eingeweiht. So habe ich gestern Abend einiges gelernt, z. B.:

  • James Bond hat Geschmack – und trinkt mehr, als ein normaler Mensch je vertragen würde.
  • Angostura ist das Maggi des Bartenders, verriet uns unser Bartender.
  • Je weniger Wermut in einem Martini ist, umso trockener ist der Cocktail. Ein trockener Martini enthält also viel Gin, während ein nicht ganz so trockener Martini im Verhältnis weniger Gin und mehr Wermut enthält.
  • Gerührt und geschüttelt macht kaum einen Unterschied im Geschmack. Geschüttelt ist aber auf jeden Fall harte Arbeit. Ich hab’s getestet:
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Aus Tradition gibt es bei uns am Sonntagabend übrigens auch gerne einen Martini – allerdings nicht ganz so trocken. Meine Geheimrezeptur? 1 Teil Gin, 2-3 Teile Martini bianco, etwas Eis und drei grüne Oliven. Das Ganze gerührt, nicht geschüttelt. (Weil’s schneller geht.) 😉

Was uns jetzt unter Umständen allerdings noch zum perfekten Sonntagabend-Martini-Glück fehlt? Der Martini Chiller!

Unser Fazit: Gelungene Idee (nochmals danke 🙂 ), definitiv empfehlenswert.

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