Die Filterblase und die richtigen Fragen

BarCamp Düsseldorf 2013: Raus aus der Filterblase

Das erste BarCamp Düsseldorf 2013 am 12. und 13. Oktober war mein Auftakt in den Barcamp-Herbst – und sehr vielseitig und inspirierend. Und das CommunityCamp in Berlin am 26. und 27. Oktober hat die Latte in professioneller Hinsicht noch einmal ein Stückchen höher gehängt und war wieder ein ganz wunderbares Klassen- und Familientreffen. So verschieden beide BarCamps waren, eines hatten sie gemeinsam: Wir reden endlich über die richtigen Fragen.

Schluss mit Spielplatz

Es ist natürlich spannend, sich über die neuesten Funktionen bei Facebook zu unterhalten und Tools und Plattformen wie IFTTT oder Storify kennenzulernen und auszuprobieren. Solche Sessions gab es auch in Düsseldorf und Berlin. Oft bleibt der Austausch dabei aber beim bloßen Wie-mache-ich-was. Das macht Spaß und kann im Alltag hilfreich sein, greift in meinen Augen aber zu kurz. Denn Plattform- und Toolwissen reichen nicht mehr aus, wenn wir uns professionell mit Social Media beschäftigen. Oder anders gesagt:


Was wir brauchen – und worüber wir jetzt endlich anfangen zu reden – sind Strategien und Konzepte. Zum Einsatz einzelner Tools und Plattformen ebenso wie zu den Problemen Herausforderungen, vor denen das Internet viele Unternehmen und Organisationen (immer noch) stellt. Die Zeit des Spielens ist vorbei. Und entweder, wir beweisen jetzt, dass wir dieses “Social” verstanden haben – oder man hält das Netz zu Recht für Neuland.

Über den Tellerrand hinaus

Auf dem BarCamp Düsseldorf 2013 waren es für mich vor allem die Unterhaltungen zwischen oder anstatt der Sessions (insbesondere mit Clemens Schuster – Danke, lieber Hofrat!), in denen wir tiefergehend über Strategien reden konnten. Aber auch in den Diskussionen, u. a. zum Start der Huffington Post, drehte es sich nicht mehr nur ums Was, sondern vor allem ums Wie und Warum.

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Auf dem CommunityCamp gab es dank Steffi Aßmann und Christine Dingler die einsichtsreiche Diskussion “Raus aus der Filterblase” (Nachtrag: Sehr lesenswert dazu auch Christines Beitrag “Das Problem mit der Filterblase”) und die Folgesession von Torsten Enders “Haken einschlagen für Social Media im Mittelstand” – beides wichtige Diskussionen, in denen wir der Frage nachgehen konnten: Wie kommen wir raus aus dieser Sackgasse Blase?

Denn es gibt noch viel, nennen wir es mal: Aufklärungsarbeit. Und wenn wir unsere Filterblase verlassen, erkennen wir: Das gilt für beide Seiten. Wir, die wir das Internet und seine Geschwindigkeit erklären können, müssen eben andererseits die Bedeutung von Prozessen und Strategien begreifen. Ich glaube, erst dann können wir Social langfristig und erfolgreich nutzen – jenseits des Hypes.

Mein persönliches Session-Highlight war dann aber doch etwas gänzlich Analoges (quasi komplett raus aus der Filterblase 😉 ): die Bienen von Djure Meinen. Nein, nein, keine echten Bienen, aber Djure und seine Frau sind unter die Imker gegangen, haben von ihren Bienenabenteuern erzählt – und selbstgemachten Honig mitgebracht. Wir haben zwei Gläser ergattert. Und der Honig aus dem Supermarkt steht jetzt erstmal ganz hinten im Schrank. 😉

Zum Schluss ein riesiges Danke

Und wie es sich gehört, möchte ich mich zum Schluss bedanken: Bei den Organisatoren des Barcamp Düsseldorf 2013 und den Organisatoren des CommunityCamps.

Und natürlich allen Sponsoren!

Zunächst ein Danke an die Sponsoren des Barcamp Düsseldorf 2013:

RP Online
simyo
DocMorris
SeitwertcircIT

Und ein Dankeschön Sponsoren des CommunityCamps 2013:

motortalk
gutefrage.net
Rossmann

yourfone
buw digital
ubermetricsmaloon
gameforgeLaserline
uber

communote
SoratFranke
walthers
danone
mymueslin
rothaussonntagmorgen
hajiroscheba

Location-Sponsor

cimdata

Partner

mixxtHCR Media
VodA Der Social Media Manager
Online Marketing Lounge bcs
t3nsocialOn
4010bvcm
Tagesspiegel

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3 thoughts on “Die Filterblase und die richtigen Fragen

  1. Danke Katja – ich bin jedesmal froh, wenn wir uns austauschen und gemeinsam weiterdenken, das tut sehr gut und ist so notwendig. Ich hoffe und wünsche mir, dass unsere Gedanken und Appelle gehört werden und wir dafür sorgen, dass sich das digitale Entwicklungsland endlich bewegt und angstfrei nach vorn schaut und losgeht.

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