Lesen auf dem Kindle

Nie wieder Bücher

Ich habe Bücher geliebt. Ich konnte tage- und nächtelang in ihnen versinken, vertieft in fremde Welten, große Abenteuer, andere Leben. Ich habe Bücher gekauft, einfach weil mir ihr Titel gefiel. Oder das Titelbild. Manche Bücher habe ich nur gekauft, um sie zu besitzen. Ich liebte den Geruch eines neuen Buches – egal, ob es druckfrisch war oder aus dem Antiquariat und nur neu in meinem Bücherregal. Ich hatte stets mehr Bücher im Regal als Zeit, sie zu lesen. Diese Zeiten sind vorbei. Denn seit gestern besitzen wir ein Kindle. 😉

Geschichten vs. Bücher

Ich kenne sie alle, die Argumente von Buchliebhabern und Leseratten: die Haptik, der Geruch, der schöne Einband, all das macht Bücher zu etwas Besonderem, das ein eReader nie wird leisten können.

Lange dachte ich auch so. Doch seit ich auf meinem iPad die Kindle-App installiert hatte, habe ich wieder viel mehr gelesen. Und mehr Abenteuer erlebt. Denn am Ende waren es immer die Geschichten, die mich gefesselt haben, nicht das Buch an sich.

Deshalb frage ich mich inzwischen, ob McLuhans „The medium is the message.“ heute noch uneingeschränkt gilt oder ob es nicht viel eher heißen müsste:

The medium is not the only message.

Denn ein Text ist für mich kein anderer, wenn ich ihn auf einem Bildschirm lesen, als wenn ich ihn mir ausdrucke. Ein guter Text, eine gute Geschichte zieht mich immer in ihren Bann.

Mit dem Kindle kann ich nicht nur ein Buch mitnehmen, sondern eine ganze Bibliothek – und unterwegs lesen, wonach mit der Sinn steht, nicht, was in meine Tasche passte. Das macht das Reisen viel angenehmer.

Es zieht sich auch viel leichter um mit eBooks als mit x Kartons voller gedruckter Bücher. Und ich habe den Verdacht, dass unser Kindle bei weitem nicht so viel Staub ansetzen wird wie manche unserer Bücher.

Hinzu kommt, dass das Kindle wunderbar leicht ist und sehr gut in der Hand liegt. Die Verrenkungen, um jetzt eine gute Position zum Lesen zu finden, gehören damit definitv der Vergangenheit an. (Das war auch schon mit dem iPad so, weshalb ich stundenlang im Bett lesen konnte – und es bequem war. 😉 )

Weshalb ich unser Kindle vollpacken werde mit all den Büchern, die ich schon immer lesen wollte …

Ganz stimmt mein Titel „Nie wieder Bücher“ natürlich trotzdem nicht. Denn es gibt Bücher, die möchte ich nach wie vor gerne ins Regal stellen, in einer schönen Edition. Aber lesen werde ich sie wohl dennoch als eBook. 😉

Was sind Eure Erfahrungen mit eBooks und -Reader? Geht es Euch wie mir oder bleibt Ihr beim gedruckten Buch? Ich freue mich über Eure Kommentare.

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21 thoughts on “Nie wieder Bücher

  1. Hallo, ich habe in letzter Zeit des öfteren solche Meinungen hehört und kann dem nur zustimmen. Auch ohne kindle app, denn ich bleibe meinem iPad treu. Ich gehe sogar noch weiter und versuche mich von Büchern zu trennen, die ich sicher nie wieder lesen werden. Wirklich hart, aber das stehe ich durch. Im Moment verlose ich sogar welche, aber das geht auf die Dauer nicht. Also ein ja fürs Lesen und die inhalte, auch elektronisch.

  2. Bei mir eindeutig eReader, nur bei besonderen Bücher dann in gedruckter und gebundener Form. Liegt auch an den Erfahrungen mit Umzügen, vor allem aber durch das regelmäßige mit der Bahn unterwegs sein. Irgendwann stellt man fest, dass der Verzicht auf zusätzliches Gewicht entlastend sein kann, besonders wenn man gleichzeitig genügend Lesestoff elektronisch bei sich hat.

    Nur für eine Kindle habe ich mich auf Grund der geschlossenen Plattform nicht entschieden.

    1. Hallo, ich bin beim letzten Mal mit 80 Kisten umgezogen. Nie wieder. Ich finde der iPad hat viele Möglichkeiten, eben auch durch calibre Bücher vom Projekt Gutenberg zu nutzen. Beim Kindle geht das glaube ich nicht.

    2. Guten Morgen, für mich war die Beleuchtung des Kindle kaufentscheidend. Seit acht Monaten lese ich deutlich mehr, etwa das Doppelte zu vorher. Vor allen Dingen muss ich nicht mehr warten, wenn ich weiterlesen will, in zwanzig Sekunden ist das neue Buch aufgemacht Reader.

  3. Okay, Zeit für (eingeschränkte) Opposition.

    Kurzer Blick in den Spiegel:
    Unterwegsleser. Schreit nach Kindle.
    Semiprofessioneller Mietnomade / umzugsgestählt ohne Ende. Schreit nach Kindle.
    Reisender mit Minimalstgepäck. Schreit nach Kindle.

    Und doch besitze ich bisher keinen eReader, gleich welcher Marke.
    Aber ich habe doch da oben so schöne Argumente hingeschrieben, die dafür sprechen …
    … habe ich das?

    Unterwegsleser.
    Ich kaufe vorwiegend englischsprachige Taschenbücher. Die sind klein. Ich kenne Menschen deren Brieftaschen klobiger und schwerer als mein jeweiliges Reisebuch sind.

    Mietnomade:
    Okay. Es nervt wahnsinnig, Bücherkisten zu packen, zu schleppen, zu stapeln, kurz: Alles am Umzug mit Büchern verbundene nervt.
    Jetzt bin ich aber kein sonderlich materieller Mensch. Bücherkisten sind so ziemlich das einzige Zugeständnis an den Sammeltrieb. Damit kann ich leben.

    Leichtgepäckreisender:
    Hier greift wieder das Prinzip vom Unterwegslesen. Ich möchte noch um einen für mich wesentlichen Punkt ergänzen: Auf so ziemlich jeder Reise tausche ich irgendwo Bücher aus. Kennt ihr noch diese Stapel in Hostels? Wo man ein Buch hinterlässt und ein anderes mitnimmt?
    Noch heute habe ich Bücher in meinen Regalen, die mich sofort in eine andere Zeit, eine andere Gegend zurückversetzen, wenn ich mit den Augen auch nur den Buchrücken streife. Ich kann mir schwer vorstellen, beim Scrollen durch eine Titelliste ein vergleichbares Gefühl zu verspüren.

    Ich gebe es frei heraus zu:
    Diese Argumentationen gelten vermutlich nicht für die Mehrheit der Leser.
    Zudem basieren sie im Grunde alle einzig auf dem Ansatz des “romantischen, alten Medium Buch”. Genau das finde ich aber völlig schlüssig: Bücher sind für mich eine emotionale Frage. Keine praktische.
    Ich bin erst 30 Jahre alt, aufgewachsen mit Walkman, CD, Minidisc, MP3.
    Und trotzdem ziehe ich die knackende Schallplatte der Playlist auf dem Laptop emotional vor.
    Das Prinzip ist übertragbar. Sentimentalität, natürlich, aber dadurch nicht weniger machtvoll.

    Ich weiß, eines Tages stehe ich bei jemandem im Wohnzimmer vor einem Regal, in welchem nur ein Kindle steht. Oder es gibt sie noch, gefüllte Regale – aber gefüllt mit Edelversionen von Büchern, die physisch nie in die Hand genommen wurden. Hübsche Hüllen ohne Emotion.
    Das ist natürlich jetzt je nach Person individuell – ich sitze jedenfalls lieber in einer Blockhütte mit vergilbten, schokoladenverschmierten Büchern als in einem Designerloft mit Hochglanzflächen und digitaler Literaturphalanx.

    Zum Schluss aber noch ein Zugeständnis:
    Ja. Die Dinger SIND unbestritten praktisch. Dagegen zu argumentieren wäre lächerlich.
    Auch ich werde mir irgendwann so ein Gerät holen. Aus einem einfachen Grund: Matchbook.
    Lange drauf gewartet, jetzt bitte noch für Amazon.de verfügbar machen, danke sehr.
    Beim “Erlebnis Buch” wird für mich weiterhin der emotionale Teil mehr Gewicht haben als der praktische. Am Ende lesen wir aber alle die gleichen Geschichten.

    1. Aber ist das Buch tatsächlich der Auslöser von Emotionen oder nicht doch die Geschichten zwischen dem Einband?

      Buchtausch als Argument verstehe ich gut. Werde ich mit meinen verbliebenen Büchern vermutlich auch so handhaben. (Was mich daran erinnert: Hier warten sieben Bücher über einen dunklen Turm. In Englisch, versteht sich. 😉 )

      Aber emotional machen mich die Geschichten. (Viele Lieblingsbücher habe ich aus der Bücherei ausgeliehen.) Nicht das Buch als Trägermedium.

  4. Hi Katja,
    ich habe schon länger einen Kindle und bin vom anfänglichen “79,- Kindle” mittlerweile beim Paperwhite und gebe den nicht mehr her. Ich verschlinge Bücher und nichts ist schöner und praktischer, als immer klein und handlich genug Lesefutter dabei zu haben. Bei mir ist es mittlerweile sogar soweit, dass ich geliehene Paperbacks von Freunden echt nur noch ungerne lese – weil man die nicht so schön handlich mit sich herumtragen kann…..

    Die EINZIGE AUSNAHME sind……: Kochbücher! Auf dem Kindle und meiner Meinung nach auch auf auf der Kindle App für’s iPad – MACHEN KEINEN SPASS!! Die werde ich auch weiterhin lieber in gedruckter Form kaufen 😉

  5. Niemals. Niemals wird ein Kindle meine Bücher ersetzten. Schon die simple Tatsache das ich diese aufgefaltet überall rumliegen lassen kann (1 auf dem Klo, 1 auf der Couch, 1 auf dem Nachttisch) und sie nicht kaputt gehen wenn sie runterfallen (was passiert wenn man 5 Kinder hat und einem hinterherhechtet) machen Bücher für mich unersetzlich. Des weiteren: der Preis! Ich bin gerade am Abarbeiten einer Liste mit 100 SciFi/Fantasy Must Reads und habe aktuell 20 für knapp 4 Euro/Buch im Warenkorb. Gebrauchtversand sei Dank.

    Plus: Wenn ich Bekannte/Freunde da habe und sage: Hier, das MUSST du lesen!

    Mit Freude erwarte ich den Tag an dem ich meinen Kindern meine Pratchett Sammlung abtreten kann. Und zwar gesammelt. Ohne Akkuladegerät.

    Ja Kindle und Co sind nett und für US SciFi nutze ich das auch aktiv (2-4 Euro / Buch) aber generell bin ich ein Büchermensch.

  6. Guten Tag miteinander, schon vor zwei Wochen habe ich mich mit dem Thema beschäftigt, nachdem Thomas Boley in seinem Blog den schönen Text “Ein Platz für tote Bücher” gepostet hat.

    http://www.wildbits.de/2013/08/21/ein-platz-fuer-tote-buecher/

    Ich steh auf das Elektro-Buch! Ich lese seeeehr viel. Und habe sehr viele Bücher angehäuft. Bis ich den ersten E-Reader bekam. Es tut so gut, dass man nicht mehr seine Bücherregale mit Hunderten Büchern vollmüllt, sondern seine Festplatte im E-Reader, da ist irgendwie viel mehr Platz drauf – relativ gesehen. Und wenn so ein Buch [@Thomas:] gestorben ist, fällt es leichter, die Datei wegzulöschen als ein ganzes Buch wegzuschmeißen. Im Urlaub muss ich nicht mehr darüber nachdenken, welches und wie viele ich mitnehme. Alles da drin 🙂

    “Echte” Bücher sind auch toll. Es ist wie mit meinen Vinyl-Platten. Die wirklich ganz tollen und für mich wertvollen Bücher, die will ich auch in ANALOG haben. Mehr dazu hab ich in meinem Stück “Oh! Bücher!” (http://floetenfrosch.wordpress.com/2013/08/27/oh-bucher/) geschrieben….

    Euch noch eine schöne Woche!

  7. Tatsächlich ist es der Inhalt, die Geschichte, die bewegen. Der Einband ist nicht erheblich. Ein Roman wird auch nicht dadurch schlechter, dass er statt im Hardcover als Taschenbuch erscheint, oder?

    Natürlich sehen Bücher im Regal toll aus. Das Aushängeschild des Bildungsbürgertums. Aber hat man so was noch nötig, ganz ehrlich?

    Zum Kindle mit Licht: es gibt auch von anderen Herstellen Geräte, die das können. Und die verstehen dann epub 😉

  8. Ich möchte Bücher besitzen und nicht nur die Nutzungsrechte an ihnen. Ich möchte sie verleihen oder ggf. weiterverkaufen. Ich finde elekronische Bücher nach wie vor viel zu teuer – und ja, ich weiß, dass Autor und Verlag und wer auch immer davon leben müssen. Trotzdem – ich wiederhole mich gerne – besitze ich bei einem aktuellen Hardcoverpreis (nehmen wir mal den neuen Grisham für 22,99 €) für nur 4 Euro weniger (also 18,99 €) lediglich die Nutzungsrechte am Buch. In meinen Augen inakzeptabel. Schließlich muss ich ja auch noch den neuen Paper Kindlewhite für 129 Euro anschaffen. Gehen wir jetzt einmal davon aus, dass wirklich jedes Buch als eBook erhältlich ist (zur Zeit nicht der Fall), ich es als eBook auf meinen Kindle lade und im Monat zwei Bücher lese, bei deren Anschaffung ich jeweils 4 Euro gegenüber der Hardcoverausgabe spare. Ich benötige allein 16 Monate um den Anschaffungspreis des Lesegeräts eingespart zu haben.
    Nein, mich überzeugt das nicht. Haptik hin oder her. Da muss noch einiges passieren, bis ich zum Reader greife.
    Steffi
    P.S. Und bevor jetzt alle über mich herfallen. Ich habe bereits einen Sony Reader, einen Kindle und ein iPad besessen. Nachdem alle Geräte bei mir Staub ansetzten, wurden sie wieder verkauft.

  9. Nutze die Kindle-App ja auch schon eine ganze Weile. Selbst ein paar meiner Bücher für die MA Thesis habe ich bereits so gelesen, damals noch über mein Netbook. Mit dem iPad wurde es dann gleich nochmal um einiges leichter und ich möchte es keinesfalls mehr missen. Gerade für unterwegs ist es einfach unglaublich praktisch – vor allem, da ich ja meistens mehrere Bücher parallel lese und die Entscheidung welches ich denn nun für den Tag mitnehme entfällt.

    Ich lese durch das iPad jedoch nicht mehr oder weniger als vorher. Mir ist aber in letzter Zeit aufgefallen, dass ich bei Printbüchern insgesamt konzentrierter lese. Da vergehen dann schonmal zwei Stunden ohne dass ich kurz bei Twitter oder Facebook reinschaue. Beim Lesen auf dem iPad mache ich das weitaus öfters. Allein schon deswegen, weil teils Push-Nachrichten am oberen Rand erscheinen. Aber auch weil es ja nur mehr oder weniger einen „Click“ entfernt ist.

    Für Zuhause habe ich deswegen jetzt bereits wieder die ersten Taschenbücher gekauft. Das bringt auch ein weiteres Plus mit sich: das Stöbern im Buchladen. Einfach vor den Regalen stehen und Bücher mit interessantem Titel oder Cover herausziehen und die ersten ein, zwei Absätze lesen. Ein Buch zum ersten Mal aufschlagen hat eben auch immer etwas von eine neue Welt betreten.
    Bei eBooks ist das nicht so. Die kaufe ich meistens sehr gezielt und ohne vorher einen genaueren Blick hingeworfen zu haben. Und auch das Durchblättern der Seiten bis zum ersten Kapitel entfällt, da Kindle automatisch auf die erste relevante Seite springt.

    Ich werde im Urlaub kommende Woche mal testen wie das Lesen mit einem Kindle so ist. Vielleicht ist es ja ein guter Mittelweg zwischen Lesen auf dem iPad und Taschenbüchern.

  10. Definitiv Kindle.

    Ich weiß gar nicht, wie lange wir “unseren” Kindle schon haben. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor (nach gelesen Büchern zu urteilen). Es ist ein Kindle touch und wir haben ihn kurz vor dem Erscheinen des Paperwhite gekauft. Einmal mussten wir ihn schon umtauschen, da der Akku innerhalb weniger Stunden leer war und das Aufladen ewig gedauert hat. Aber Amazon hat sich da sehr fair verhalten und uns umgehend einen neuen geschickt.

    Seit dem wir den Kindle haben, verschlinge ich Bücher. So viel habe ich früher beim besten Willen nicht gelesen. Früher habe ich mich gern von den Bildern der Buchdeckel in der Buchhandlung leiten lassen, dann vom Klappentext und wurde das eine oder andere Mal leider enttäuscht.
    Jetzt gehe ich nach Nutzerbewertungen. Und Dank der Leihbücherei muss ich ja nicht mal jedes Buch kaufen, sondern kann es leihen.
    Die Synchronisation ist auch klasse. Abends lese ich mit dem Kindle, am nächsten Tag in der Kindle-App in der Mittagspause, abends wieder das Kindle und immer bin ich da, wo ich vorher aufgehört habe zu lesen.

    Es gibt allerdings auch einige Nachteile. Man hat den Umfang des Buches nicht mehr (direkt) im Blick. Das ist bei eher langweiligen Büchern schon doof, da man nicht weiß, wie lange sich das noch zieht und ob ich jetzt durchhalte oder eher abbreche. Die angezeigte Restzeit zum Lesen ist aber ein kleiner Anhaltspunkt.

    Ein weiterer Nachteil: ich kann den Kindle kaum nutzen. Muss ihn mit meiner Frau teilen und ziehe dabei leider den Kürzeren. Denn trotz Kindle-App auf dem Telefon ist das Lesen mit dem Kindle doch angenehmer.

  11. Ich lese so gut wie keine Romane. Aber ich bin Technik Freak.
    Was ich sehr sehr sehr oft beim Thema eReader feststelle:
    Religion!

    Wenn sich einer auf den Standpunkt des “Nicht eReader Benutzer” gestellt hat, wird er seine Meinung nicht ändern. Im gegenteil, er wird eher militanter. Und wenn dann doch zu viele Argumente für einen eReader sprechen kann er nicht mehr machen, weil er würde dann sein Gesicht verlieren.

    Schon mehr als einmal in meinem Bekanntenkreis miterlebt!

  12. Kindle: nein, ereader: ja! Mein Mann und ich, wir haben komplett unterschiedliche Literaturinteressen. Und zwei Hunde. Heißt beim dreiwöchigen Urlaub bisher: Kofferraum voller Bücher, Rückbank voller Hunde. Für Gepäck war da leider kein Platz mehr. Ganz dumm. Jetzt, mit ereader meinerseits: endlich kein Thema mehr. Oder doch: mein Mann ist gelernter Schriftsetzer. Und haßt meinen reader. Aber so haben wir jetzt wengistens während der stundenlangen Autofahrten zum Urlaubsort Diskussionsstoff genug.
    Im Ernst: Ich lese mit ereader deutlich mehr und deutlich begeisterter als bisher Bücher. Wollte ich nicht mehr missen. Allerdings kaufe ich nicht, ich on-leihe nur.

  13. Kommentarversuch #2

    Kritzeln vs. Tippen:
    Gerade bei Fachbüchern schreibe ich mir gerne mal was an den Rand, mache ein Eselsohr oder klebe von außen sichtbare PostIts rein. Bei einem eReader muss ich, wenn die Funktion denn da ist, das anders machen und das ist nicht so gut sichtbar.

    digital vs. analog:
    Für mich macht die Sortierung einen großen Unterschied. Digitale Sammlungen werden abstrakter und das Stöbern rechts und links von dem Buch welches ich eigentlich wollte fällt ein wenig weg oder wird nicht ganz so einfach.

    suchen vs. finden:
    Einen eReader kann man leider nicht via Daumenkinozufallsmodus durchsuchen. Ein Buch kann man nicht nach Phrasen oder bestimmtem Wörtern durchsuchen. Das macht eReader natürlich sehr spannend.

    Daneben nutze ich meinen Nook von Barnes & Noble auch dazu ein um auf meine bei Instapaper gespeicherten Artikel zuzugreifen. Das ergibt einen schönen Ankerpunkt um die Artikel auf einem dedizierten Gerät zu lesen. Wie genau steht hier in meinem Blog: https://www.mrgnz.de/webartikel-mit-dem-e-book-reader-nook-simple-touch-in-den-lese-workflow-integrieren/

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